Intestinale Motilitätsstörungen

Tabelle 1 - Motilitätsstörungen des Dünndarms
Ê
Ê
Art der MotilitätsstörungÊ Assoziiertes Krankheitsbild
Slow waves
Tachy-/-Bradyrhythmie Hyper-/Hypothyreose
Intermittierende Aktivität derÊ langsamen Wellen ÊChronische idiopathische Pseudoobstruktion
Spike-Aktivität
Repetitive Spike-Komplexe/ rasch ortograd fortgeleitete Spike-Komplexe Bakterielle Diarrhoe
Retrograde fortgeleitete Spike-Komplexe Erbrechen
Migrierender Motorkomplex (MMC)
Fehlen der Phase IIIÊ Bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms 
Postoperative Darmatonie 
Autonome Neuropathien
Erhöhte Frequenz der Phase III Kurzdarm-Syndrom
Verlangsamte Ausbreitungsgeschwindigkeit der Phase III Chagas-Krankheit
Digestive Dünndarmmotilität
Beschleunigte DünndarmmotilitätÊ Syndrom des irritablen Darms 
Gallensteinträger
Verzögerte DünndarmpassageÊ Diabetische Enteropathie 
Schwangerschaft
Ê
Tabelle 2 - Motilitätsstörungen des Dickdarms
Ê
Ê
Art der Motilitätsstörung Assoziiertes Krankheitsbild
Erniedrigte Slow-wave-FrequenzÊ 
gesteigerte Reaktion auf Stimulierung
Colon irritabile
Vermehrte segmentale, nicht-propulsive KontraktionenÊ Divertikulose / habituelle Obstipation
Persistierende Depolarisation? Idiopathische Pseudoobstruktion
Ê
Ê
Ref:
Feussner H, Reiser SB, Schippers E et al: Pathophysiologische Grundlagen und therapeutische Konsequenzen bei Motilitätsstörungen am Darm, Chirurg 59: 1-7, 1988
Ê
Ê
Ê
Ê
Ê