Tracheomalacie
Definition
Kongenitale Erkrankung der Trachea mit Atemnot
Epidemiologie
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Inzidenz:?
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Alter des Auftretens: Neugeborene bis 2 Monate
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Risikofaktoren:?
Pathogenese
1.Hintergrund
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Fehlende Stützstrukturen der Atemwege führen zu einer funktionellen
Stenose der Trachea mit vorallem expiratorischem Stridor, wobei auch ein
inspiratorischer Stridor auftreten kann.
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eine selbstlimitierende Erkankung durch den sich entwickelnden Knorpel,
welcher die Stütze der Atemwege bildet.
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ist der Larynx davon betroffen: Laryngomalacie
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sind die Bronchien betroffen: kongenitales lobäres Emphysem.
2.Unterteilung
1.Primär
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Knorpelringe sind kongenital fehlend , zu klein, zu stark verformbar oder
missgebildet.
2.Sekundär
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druch äussere Kompression der Trachea durch ein Gefäss, Mediastinaltumor
etc.
Klinische Befunde
1.Kongenitaler Stridor
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Beginn in den ersten Lebenstagen
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Verschlimmerung: bei Infekten der oberen Luftwege, forcierter Atmung, Rückenlage
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Verbesserung: während des Schlafes, oberflächlicher Atmung und
Bauchlage
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ev. begleitet durch Pfeiffen, Dyspnoe, Tachypnoe und chronischem Husten
2.Komplikationen
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Atemnotsyndrom
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Opisthotonus
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Thoraxdeformitäten (bei schwerer Einziehung)
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Gedeihstörung (bei erschwerter Ernährung)
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Laryngomalacie
Abklärungen
1.Bildgebende Diagnostik
1.Thoraxröntgen
2.Bronchoskopie
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Diagnostisch
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Kollaps der Trachealwand während der Expiration
Therapie
1.Unterstützend
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Verschlimmerung in den ersten Monaten mit Persistenz bis zum 6-12 Monat,
dann Auflösung der Symptome
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Atemnot:
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Intubation und Ventilation
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Kontrolle der Infekte und der Sekretion durch Antibiotikagabe und Luftbefeuchtung.
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Ernährungschwierigkeiten:
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langsame und vorsichtige Ernährung
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ev. Sondenernährung
2.Chirurgie
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Tracheostomie (selten indiziert)
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Aortopexie
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tracheale Stents