Malrotation (Darmlageanomalien)

Definition

Eine congenitale Erkrankung mit unvollständiger Rotation des Darmes während der fetalen Entwicklung, welche zur akuten oder chronischen, partiellen oder totaler Obstruktion führen kann.

Epidemiology

Pathogenese

Hintergrund

Vor dem 3.Gestationsmonat entwickelt sich der Mitteldarm (distales Duodenum-mittleres Taransversum) im physiologischen Nabelbruch ausserhalb der Abdominalhöhle.Bei Wiedereintritt ins Abdomen wandert das Duodenum gegen das Treitz'sche Ligament. Das Coecum dreht gegen den Uhrzeiger und kommt im rechten unteren Quadranten zu liegen. Tritt eine Malrotation ein so kommt es zu einer Störung der Drehung und der Darm liegt falsch positioniert im Abdomen, am häufigsten liegen dann der Dünbndarm (Duodenum, Jejunum, Ileum) rechts im Abdomen und das Kolon links. Malrotationen können auch auftreten bei fehlender Adhährenz des Kolons und der Mesenterialwurzel an der dorsalenAbdominalwand, sodass es zu einem Zug auf die mesenterialen Gefässe kommt,die wie ein Stiel wirken, was wiederum in einem Volvulus enden kann. Die Ladd'schen Bänder können zu partiellen oder totalen Obstruktionen des Duodenums führen.

Klinische Befunde

Gastrointestinale Manifestation

1.Darmobstruktion

2.Komplikationen Abklärungen

Bildgebende Diagnostik

1.Dünndarmpassage

2.Kolonkontrastdarstellung (Bariumeinlauf) 3.Abdomen Röntgen Therapie

Chirurgie