Laryngocele
Definition
Eine angeborene Missbildung mit Obstruktion der oberen Luftwege verschiedenen
Ausmasses kombiniert mit einer Weichteilschwellung im Bereich des Halses.
Epidemiologie
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Inzidenz: selten (200 Fälle bekannt)
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Alter des Auftretens:
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40% werden bei der Geburt diagnostiziert und 95% im Alter von 6 Monaten
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Risikofaktoren:
Pathogenese
1.Hintergrund
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eine Erhöhung des intraluminalen laryngealen Druckes (schreien, singen)
kann zu einer Dilatation der laryngealen Appendix führen und somit
zu einer Cele. Diese kann sich entweder im Larynx befinden oder sich extern
ausweiten.
2.Klassifikation
1.Lokalisation
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intern, extern oder beides
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die interne cystische Masse kann durch eine Perforation durch die Membrana
thyreohyoidea eine externe Masse bilden.
2.Inhalt
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Luft, Pus,Schleim
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Die Cysten sind mit Flimmerepithel ausgekleidet und besitzen auch schleimproduzierende
Drüsen
Klinische Befunde
1.Interne Laryngocele
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90% Stridor
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55% Dyspnoe
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50% Ernährungsschwierigkeiten
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20% chronischer Husten
2.Externe Laryngocele
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Zeigt sich als eine Cyste zwischen Hyoid und Schilddrüsenknorpel über
der Membrana thyreohyoidea.Vergrössert sich bei Belastung und verkleinert
sich bei Ruhe.
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kann durch feinen Druck kollabieren
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die Kompression kann ein Gurgeln im Hals verursachen (Bryce Zeichen)
3.Komplikation
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Heiserkeit, Dysphagie
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Respiratorische Manifestationen
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Aspiration +/- Pneumonie
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Obstruktion der oberen Luftwege
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Karzinom des Larynx
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kann sich bei 50% der Patienten mit Laryngocele entwickeln
Abklärungen
1. Direkte Laryngoskopie
Therapie
1.Unterstützend
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Unterstützung der Atmung bei massiver Obstruktion druch Intubation
oder wenn nötig durch Taracheostomie
2.Chirurgie
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Dekompression der Zyste durch Nadelaspiration
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Chirurgische Excision, Laser