Hydrocele testis
Defintion
Eine Erkrankung,bei welcher sich Peritonealflüssigkeit im Scrotum
befindet und somit zu einer Scrotumvergrösserung führt.
Epidemiologie
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Inzidenz:6/100 Termingeborene
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Alter des Auftretens:im 1.Lebensjahr
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Risikofaktoren: ?
Pathogenese
1.Hintergrund
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der Processus vaginalis ist eine peritoneale Ausstülpung im Bereich
der embrionalen vorderen abdominal Wand, welcher den Inguinalkanal mit
den Hoden zusammen während des 7. Gestationsmonats auf seinem Weg
ins Scrotum passiert.
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gewöhnlich verschliesst sich der Processus vaginalis im Bereich des
internen Inguinalringes. Bleibt er offen tritt er als Hernia inguinalis
oder als kommunizierende Hydrocele auf. (Falls nur ein erweitertes Segment
des Processus im Bereich des Samenstranges zurückbleibt handelt es
sich um eine Hydrocele funiculi. Siehe dort.)
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eine kommunizierende Hydrocele ist eine kleine Hernie, die mit Peritonealflüssigkeit
gefüllt ist, welche zwischen der Peritonealhöhle und dem Scrotum
via Inguinalkanal sich bewegt.
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selten symptomatische Hydrocele bei Tumoren und Entzündungen von Hoden
oder Nebenhoden
Klinische Befunde
Urogenital
Hydrocele
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Translumination (Diaphanoskopie pos.): die der Lichtquelle gegenüberliegende
Seite leuchtet hell auf
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kann verschieden gross sein; vorallem am Tag grösser als nach der
Nacht, da die Peritonealflüssigkeit im Liegen ins Peritoneum zurückfliesst
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meist schmerzlos; Schmerzen treten nur bei akuter Grössenzunahme oder
bei einer symptomatische Hydrocele auf
Abkärungen
Therapie
1.Unterstützend
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in der Mehrzahl der Fälle obliteriert der Processus vaginalis und
die Peritonealflüssigkeit wird resorbiert, i.R. vor dem l. Geburtstag
2.Chirurgie
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elektiver Eingriff zur Korrektur der Hydrocele, sollte sie nach dem 3.
Geburtstag noch vorhanden sein oder bei sehr grosser Hydrocele
Bei symptomatischer HydroceleBehandlung der Grunderkrankung!
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