Schwierige Diagnose, erst zusammen mit Klinik (Megacolon) : spärliche Nervenfasern und Ganglien zellen im Plexus submucosus grosse Anzahl von Biopsien aus verschiedenen Höhen des distalen Colons notwendig gleichzeitig auch Dehydrogenase-Reaktion durchführen: Zahl und Grösse der Ganglienzellen im Plexus submucosus Diagnose erst anhand des Resektates : Ganglienzellen im Plexus myentericus pro Längencentimeter um den Faktor 10 nieriger als normal, Plexuslänge und Plexusfläche ebenfalls niedriger. Plexusabstände aber praktisch unverändert.
Differentialdiagnose: Dysganglionose des Plexus submucosus = Neuronale intestinale Dysplasie Typ B mit Hyperplasie des Plexus submucosus mit Riesenganglien (s.u.).
Häufig besteht proximal eines aganglionären Hirschsprungsegment ein +/- langer hypoganglionärer Abschnitt. Eine Hypoganglionose erscheint als massive Hypertrophie der Ringmuskulatur, oft auch kombiniert mit persistierendem Megacolon.
1972 erstmals beschrieben
Bei der Hypoplasie/Aplasie des Sympathicus führt eine mangelnde Depolarisierung des Plexus myentericus zu einer Steigerung der Acetylcholinesterase-Aktivität.
Aeussert sich vorallem mit Entzündungen im Bereich der Colonschleimhaut. Eine ulcerierende Colitis muss den Verdacht auf eine neuronale intestinale Dysplasie Typ A lenken.
Klinik: Darmspastizität, Diarrhoe, blutige Stühle und hirschsprungartige Symptomatik.
Häufigkeit 2%
Tritt lokalisiert oder in generalisierter Form auf.
Pathogenese: Mangel an Nerve growth-factor.
Ausgeprägte Megacolonbildung,wahrscheinlich als Folge fehlender Druckrezeptoren des Plexus submucosus Therapie: in der Regel konservativ, da nur eine sehr träge Darmtätigkeit besteht.


http: www.kinderchirurgie.ch