Bei der Neugeborenenosteomyelitis finden sich oft keine Infektzeichen im Blut. Im Neugeborenenalter sind klinisch vorwiegend die Schonhaltung und ein allfälliger Lokalbefund wegleitend. Die Skelettszintigraphie kann bei unklarer Lokalisation wichtige Informationen liefern, ebenso bei multilokulärem Befall.
Eine zusätzliche Besonderheit der Neugeborenenosteomylitis ist die Vielfalt der Erreger: Staphylococcus aureus, Streptococcus Gruppe B, Escherichia colie, Salmonella, Hämophilus influenzae und Candida (Frühgeburten).
Subakute Osteomyelitis
Bei dieser Form der Osteomyelitis besteht meistens eine Anamnese von mehr als 2 Wochen. Es finden sich wenig systemische Reaktionen, hingegen ist in den meisten Fällen im Nativröntgenbild eine Osteolyse zu sehen.
PS: Als Differentialdiagnose wurde ein Zustand nach pathologischer Fraktur bei einer aneurysmatischen Knochencyste in Betracht gezogen, histologisch aber ausgeschlossen.