| Anamnese | Beim Patienten handelt sich um
einen in der 35 0/7 SSW geborenen Knaben mit einem Geburtsgewicht von 1960g.
Pränatal diagnostizierte asymmetrische Mangelentwicklung mit leicht
erweiteren Seitenventrikel und drittem Ventrikel. Spontangeburt 35 0/7 SSW, Apgar 8/8/10. Postnatal sofortiges schreien, gute Adaptation. Postnatal zunehmender Hypertonus. Intermittierend Zuckungen an allen vier Extremitäten ohne eigentliche Krämpfe. EEG am 4 Lebenstag (LT) unauffällig. Am 16. LT Intubation wegen rezidivierenden Apnoen. Ein MRI des Schädels zeigte Pseudocysten periventrikulär bds. Trotz 3-facher antikonvulsiver Therapie weiterhin therapierefraktäre epileptische Anfälle. Problemlose Extubation am 26. LT.
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| Aktuelles Leiden | Im Alter von 1 Monat zunehmendes
Gütscheln. Am folgenden Tag Erbrechen der gesamten Schoppenmenge,
weshalb die Ernährung gestopt wurde. Einlage einer Magensonde, die
nur wenig hellgrünen Magenrest födert. In der Folge Zunahme des
Bauchumfanges und gespanntes Abdomen bei ordentlichem AZ.Ý Darmgeräusche
spärlich aber von normaler Qualität.
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| Radiologische Abklärung | Abdomenleerbild
Die Colonkontrastuntersuchung zeigte eine normale Darmlage.
Am folgenden Tag klinische Verschlechterung mit peritonitischem Abdominalbefund, leicht geröteten und etwas ödematösen Bauchdecken. Darmgeräusche spärlich. Die Blutgasanalyse zeigte eine Azidose. |