Multiple Dünndarmatresien (Jejunum und Ileum) mit Schlingenvolvulus einer Jejunumschlinge


In etwa 10-15% der Fälle mit Dünndarmatreise liegen multiple Atresien vor. Ca. 10% der Neugeborenen mit Dünndarmatresie haben eine assoziierte Malrotation und etwa 9% einen Mekoniumileus. Bei hohen Jejunumatresien kommt es infolge ungenügender Resorption des Fruchtwassers durch den Gastrointestinaltrakt des Fötus zu einem Polyhydramnion.
Dünndarmatresien werden in 4 Tapen eingeteilt:

Die häufigste Komplikation einer Dünndarmatresie ist eine intrauterine Perforation mit sek. Mekoniumperitonitis (ca 10%). Viel seltener ist ein Schlingenvolvulus (hat nichts mit dem sog. Midgut-Volvulus bei Darmlageanomlie zu tun).