
U. Bühligen
Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie,Universitätsklinikum
Leipzig AöR, D- 04317 Leipzig
Wir berichten über den Behandlungsverlauf von 40 Kindern mit 49 Kalkaneusfrakturen unterschiedlicher Schweregrade aus einem Zeitraum von Januar 1972 bis Juni 2000. Im Rahmen einer prospektiven Studie stellten wir bei 21 Patienten der Jahre Januar 1995 bis Juni 2000 ein definiertes diagnostisches und therapeutisches Konzept auf.
Neben den konventionellen Röntgenaufnahmen bezogen wir dieSpiral-CT mit Sekundärrekonstruktionen und 3D-Bildbearbeitung in das diagnostische Programm mit ein. In Auswertung der Untersuchungsergebnisse erfolgte eine eigene Frakturklassifikation mit entsprechend definierten Aussagen zum therapeutischen Vorgehen. Nur in 11 Fällen (22,4%) erfolgte eine operative Therapie. Die weitere Kontrolle mit Spiral-CT im Behandlungsverlauf erlaubt gute Aussagen zur Festlegung von Belastungsbeginn und Prognose der Frakturen.
Die frühfunktionelle Mobilisierung mit einem Gehbügelapparat wurde als wesentlicher Bestandteil integriert. Trotz einer frühzeitigeren Mobilisierung und Belastung im Gehbügelapparat zeigten sich keine Störungen in der Frakturheilung. Für die Kinder bedeutet das eine verbesserte Lebensqualität. Dieses Konzept erlaubt eine sichere Therapiewahl, vereinfacht die Behandlung und verkürzt die stationäre Behandlungszeit.
Schlüsselwörter
Kalkaneusfraktur - Klassifikation - Spiral-CT - 3-D Rekonstruktion-
frühfunktionelle Mobilisierung - Gehbügelapparat
Einleitung
Fersenbeinbrüche im Kindesalter sind rar, sie sind aber die häufigsten Frakturen der Fusswurzelknochen. Die Hauptursache ist eine Stauchung des Fusses, meist verursacht durch Sprünge oder Stürze aus größerer Höhe. Die typischen Symptome sind lokale Hämatome, Druckschmerzen, Belastungsschmerzen und eine schmerzhafte Einschränkung von Pro- und Supination bei meist erhaltener Dorsalextension und Plantarflexion. Hinweisend sind ausserdem eine Verbreiterung des Fersenbeines, eine Senkung des Fussgewölbes und ein Tiefertreten der Malleolen. Es findet sich ein Druckpunkt zu beiden Seiten des Kalkaneus oder eine Krepitation beim Zusammendrücken desKalkaneus mit zwei Fingern. Anhand des eigenen Patientengutes wird die Effektivität unseres Diagnostik- und Therapiekonzeptes dargestellt.
Patientengut und Methode
40 Kinder mit 49 Kalkaneusfrakturen unterschiedlicher Schweregrade,welche
im Zeitraum von 1972 - 2000 behandelt worden waren, wurden analysiert.
Seit 1995 führten wir prospektiv bei 21 Patienten ein neu definiertes
diagnostisches und therapeutisches Programm durch. Besondere Aspekte lagen
dabei auf der Frakturklassifikation, deren therapeutische Konsequenzen
sowie der frühfunktionellen Mobilisierung der Patienten im individuellangepaßten
Gehbügelapparat.
Die Diagnostik beinhaltet konventionelle Röntgenaufnahmen mit
einer axialen Zusatzaufnahme, sowie die Spiral-CT einschließlich
deren Sekundärrekonstruktionen. Bei deutlicher Fragmentdislokation
über 5mm wird eine 3D- Bildbearbeitung in die Erstdiagnostik einbezogen
(s.Tab.1). Dadurch kann eine sichere Klassifikation
der Fraktur und der Fragmentdislokation vorgenommen werden. Wir erstellten
eine eigene Einteilung der Frakturen und des Dislokationsgrades die gleichzeitig
ein therapeutisches Entscheidungskriterium darstellt (s.
Tab.2).
Die Erstbehandlung erfolgte durch Hochlagerung des Unterschenkels mit
freiem Kalkaneus auf der Braun'schen Schiene und lokalem Kühlen. Die
weitere Therapie richtete sich nach dem entsprechenden Dislokationsgrad
der Fragmente und der Veränderung des Tuber-Gelenkwinkels nach unserer
Frakturklassifikation. Nicht dislozierte Frakturen behandelten wir immer
konservativ. Als disloziert sahen wir Frakturen mit einer Fragmentverschiebung
von mehr als 5mm ohne Fragmentkontakt an. In diesen Fällen erfolgte
die operative Behandlung (Schraubenosteosynthese, Fixationsstift). Die
Zeit bis zur Materialentfernung betrug 8 - 12 Wochen.
Zwischen konservativer und operativer Therapie ergeben sich in der
anschließenden Weiterbehandlung keine wesentlichen Unterschiede (s.
Tab.3).Nach einer Woche wird ein die Ferse dorsal entlastender Gehbügelapparat
angepaßt (s.Abb.1 und Abb. 2
).Die Mobilisierung kann ab dem 12.Tag beginnen. Auf der gesunden Gegenseite
muss eine entsprechende Sohlenerhöhung erfolgen (s.Abb.3
).Nach einer kurzen Gangschule ist für die Kinder ein freies Laufen
und der Schulbesuch problemlos möglich. Es ist möglich den Gehbügelapparat
zur intermittierenden Abnahme dorsal und ventral aufzuschneiden (s.
Abb.4).Nach Entfernung des Gehbügelapparates werden Silikoneinlagen
beidseits als Entlastungsschutz für 1/2 Jahr verordnet.
Ergebnisse
Im Zeitraum von 1971 bis 2000 wurden 40 Patienten mit 49 Kalkaneusfrakturen
behandelt. Die Patientengruppe bestand aus 26 Knaben (65%) und 14 Mädchen
(35%). Das Durchschnittsalter lag bei 8 Jahren. Die Hauptursache der Verletzungen
war in 76% der Fälle ein Sprung oder Sturz aus der Höhe. Der
rechte Kalkaneus war in 21Fällen (52,5%), der linke in 10 (25%) undbeide
Calcanei in 9 (22,5%) Fällen betroffen.
Der Anteil der konservativ behandelten Frakturen betrug 77,5% (n=38),der
operativen 22,4% (n=11). Sechs Frakturen wurden mit einer Schraubenosteosynthese
(s.Abb.5 und Abb.6) und fünf
Frakturen mit Fixationsstiften (s.Abb.7 und Abb.8)
versorgt.
Die Materialentfernung erfolgte nach Spiral- CT- Beurteilung zwischen
8 und 12 Wochen (s.Abb.9 und Abb.10).
In den Nachuntersuchungen sind in ca. 20% aller Patienten Beschwerden unterschiedlicher
Ausprägung festzustellen (s.Tab.4).
Diskussion
In Auswertung unserer Behandlungsergebnisse erachten wir das erarbeitete
diagnostisch-therapeutische Konzept der Kalkaneusfraktur für bewährt
(4).
Die Spiral-CT hat sich als wertvoll erwiesen und erbringt eine deutlich
bessere Beurteilung der Frakturcharakteristik (s.Tab.5).
Die parallele multiplanare Reformatierung und 3-D-Rekonstruktion der Daten
zeigt eine wesentlich verbesserte Detailerkennbarkeit auch in bezug auf
eine besse reräumliche Einschätzung vor einer evtl. Operation
(1, 2, 5, 13).Die von uns vorgeschlagene vereinfachte Einteilung der Kalkaneusfrakturen
beschreibt die Verletzungsschwere und gibt eine gute Orientierung über
das notwendige therapeutische Vorgehen (3, 7, 12). Anhand des Dislokationsgrades
der Fragmente läßt sich die OP-Indikation sicher stellen und
die OP- Strategie festlegen (9, 14). Die Verlaufskontrollen der Spiral-CT
im Gehbügelapparat erlauben zuverlässige Aussagen über den
Heilungsverlauf und die gewonnene Stabilität (6, 8).
Im Aufbau des Therapiekonzeptes besteht zwischen konservativer und
operativer Nachbehandlung kein wesentlicher Unterschied. Die frühfunktionelle
Mobilisierung im Gehbügelapparat hat in keinem Fall den Heilungsverlauf
beeinträchtigt (10, 11). In der Konsolidierungsphase kann der Gehbügelapparat
in eine abnehmbare Variante umgewandelt werden. Der behandelnde Arzt steht
damit hinsichtlich der Gipsabnahme nicht so unter Entscheidungsdruck durch
Patient und Eltern. Die anschließend verordneten Silikongel-Einlagen
finden durch ihren guten Tragekomfort eine bessere Akzeptanz als Metalleinlagen.
Für den Patienten bedeutet diese Vorgehensweise eine Verkürzung
des stationären Aufenthaltes. Mit dem freien ungehinderten Gehen im
Gehbügelapparat ist das Erreichen einer zeitigen, guten Mobilität
mit selbständigem Schulbesuch möglich. Es ergibt sich daraus
eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität für die Kinder.
Literaturverzeichnis
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11. Winkler H, Wentzensen A, Hochstein P: Der Wert der funktionellen
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12. Wülker N, Zwipp H, Tscherne H: Experimentelle Untersuchungen
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92: 117-129, (1989)
Korrespondenzanschrift
Priv.- Doz. Dr. med. Ulf Bühligen
Klinik und PK für Kinderchirurgie
Universitätsklinikum Leipzig AöR
Oststrasse 21 - 25
D- 04317 Leipzig
e-mail: buehligu@server3.medizin.uni-leipzig.de
A. Fette, U. Hein, A. Rokitansky
SMZ-Ost/Donauspital,Kinderchirurgische Abteilung undLudwig-Boltzmann
Institut fürkinderchirurgische Forschung,Wien/ôsterreich
Wir stellen unser Behandlungskonzept bei oberflächlichen thermischen Wunden im Kindesalter dar. Die Hydrokolloidverbandstechnik bewährt sich dabei als eine einfach anwendbare, praktikable und fast schmerzfreie Technik, die sehr gute Behandlungsergebnisse liefert.
Einleitung
Kinder erleiden durch Verbrennungen und Verbrühungen häufig thermische Wunden von unterschiedlichster Lokalisation, Ausdehnung und verschiedenster Schweregrade. Diese resultieren in der Regel durch Berührenvon ungesicherten Herdplatten oder Backröhren sowie durch das Herabziehen von an der Tischkante abgestellten mit heissem Inhalt gefülltenTassen oder Suppentellern. Die Behandlung dieser Wunden erforderte bisher häufige Verbandswechsel, die von den Kindern wegen der zu erwartenden Schmerzen sehr gefürchtet werden. Die Aufnahme von Hydrokolloidverbänden in das Therapiekonzept solcher Wunden scheint uns hier entscheidende Vorteile zu bringen. Hydrokolloidverbände bestehen aus einer dünnen, durchsichtigen, semipermeablen Kunstoffolie sowie einer selbstklebenden, hydrophoben Trägersubstanz, in die hydrophile, stark quellfähige Partikel eingebettet sind. Sie folgen somit dem Prinzip der feuchten Wundbehandlung und -heilung, wie sie auch physiologischerweise im Körper selbststattfindet. Gewährleistet doch dort das feuchte Mikromileu optimaleBedingungen für das Ueberleben und Wachsen körpereigener Zellen sowie die Aktivierung von Abwehrmechanismen gegen Infektionserreger. Das Wundsekret ist dabei ebenfalls notwendiger Bestandteil der Wundheilung, da es die notwendigen Zytokine, Immunglobuline, Enzyme, Mineralien und Spurenelemente enthält [1, 6, 7].
Patientengut und Methode
Ueber einen Zeitraum von 1,5 Jahren behandelten wir 40 Kinder mit einem Durchschnittsalter von 42 Monaten [8 Monate bis 14,5 Jahre] mit oberflächlichen Verbrennungen und Verbrühungen (Schweregrade I bis II a) aller Lokalisationen sowie mit einer Ausdehnung < 10 % der Körperoberfläche nach folgendem Schema:
Ergebnisse
Alle Wunden waren nach spätestens 14 Tagen vollständig epithelalisiert. Superinfektionen der Wunden wurden nicht beobachtet. Maximal waren 2 Verbandswechsel pro Woche nötig. Dadurch dass der Verband nicht mit der Wunde verklebt und durch Ablösen des eigentlichen Klebstoffes mit Dermasol ®(Pflasterlöser) sind fast schmerzfreie Verbandswechsel möglich.
Diskussion
Die Haut ist ein komplexes, hochspezialisiertes Organ, das es nach nach einer oberflächlichen thermischen Wunde temporär zu schützen und in seiner Heilung zu unterstützen gilt. Die trockene Wundbehandlung mit Sulfadiazin-Silber-Salbenauflage galt bisher als sichere und etablierte Methode. Ihr Hauptnachteil sind jedoch häufige schmerzhafte Wechsel der verklebten Verbände und ein negativer Einfluss der Inhaltsstoffe auf die Narbenbildung [2, 4]. Die feuchte Wundbehandlung mit Hydrokolloidverbänden hingegen ermöglicht längere Verbandswechselintervalle, schmerzlose Verbandswechsel und eine physiologische Wundheilung mit sehr gutem kosmetischem Ergebnis [3, 5]. Weitere Vorteile sind die Transparenz des Verbandes, der eine stetige Beobachtung der Wunde ermöglicht, was unnötige Verbandswechsel vermeidet und die Behandlungskosten senkt, die Passform und Elastizität des Verbandes, die eine gute Bewegungsfreiheit gewährleistet, sowie das leichte "Handling", das eine hohe Akzeptanz bei den kleinen Patienten und ihren Eltern hat. Dies alles steht in Uebereinstimmung mit unseren Ergebnissen und Erfahrungen, so dass diese Technik fest in unserem Behandlungskonzept etabliert ist.
Literatur
[1] Hallern v. Bernd: Hydrokolloide Verbände. Bernd v. Hallern.
Kompendium Wundbehandlung, Wirkungsweise und Indikationen von Wundbehandlungsprodukten.
Verlag Medizinische Publikationen (1996), 16-18
[2] Hoekstra H., Dutrieux R.P., Kreis R. W., Cross R. : SSD, CESSDand
CETOMSSD in Relation to the Qualitiy of Wound Healing. European Burn Association,
State of the Art Symposium: Skin Substitutes: Quality andStandards and
5 th Central European Burn Conference, Vortrag und Abstrakt,28.-30 September
2000, Brno, Czech Republic
[3] Krahl D: Wundbehandlung von Verbrennungen. Praxis Journal, Hydrokolloide
Wundverbände, S. 23-26 (1997)
[4] Sheridan R: Pediatric Burn Care at the Millennium. European Burn
Association, State of the Art Symposium: Skin Substitutes: Quality and
Standards and 5 th Central European Burn Conference, Vortrag und Abstrakt,28.-30
September 2000, Brno, Czech Republic
[5] Sheridan R: Skin Substitutes Update. European Burn Association,
State of the Art Symposium: Skin Substitutes: Quality and Standards and
5 th Central European Burn Conference, Vortrag und Abstrakt, 28.-30 September2000,
Brno, Czech Republic
[6] Weidenauer S: Hydrokolloide Wundverbände - was ist das eigentlich.
Praxis Journal, Hydrokolloide Wundverbände, S. 4-6 (1997)
[7] Wollina U., Timmermann S.: Prinzipien der feuchten Wundbehandlung.Praxis
Journal Spezial, Was gibt es Neues in der Wundbehandlung, S. 9-11(1996)
Korrespondenzanschrift
Dr. Andreas FETTE
SMZ-Ost/Donauspital
Abteilung f. Kinderchirurgie
Ludwig-Boltzmann-Institut f. kinderchirurgische Forschung
Langobardenstr. 122
A-1220 Wien
Tel: +43-1-28802-4402
Fax:+43-1-28802-4480
e-mail: andreas.fette@gmx.de
Dorsales U- förmiges Umschneiden zur Druckentlastung des Kalkaneus
unter Belastung - als 2. Schritt zur Anlage eines Gehbügelapparates
Anwickeln des Gehbügels - als 3. Schritt zur Anlage eines Gehbügelapparates
andere Form eines Gehbügelapparates als abnehmbarer US- Brace,
mit frei hängendem Fuß rechts und Sohlenausgleich auf der gesunden
linken Seite
Abnehmbarer Cast durch ventrale und dorsale Schlitzung des Gehbügelapparates
(Pat. B.K.) Röntgendarstellung und Spiral- CT- Sekundärrekonstruktion
eines schaligen Fragmentes beidseits am Kalkaneus rechts
(Pat. B.K.) Röntgenologische Darstellung der Osteosynthese und
Fixation beider Fragmente mit nur einer kanülierten Schraube
(Pat. S.A.) Röntgenologische Darstellung der Osteosynthese mit
Fixationsstiften bei dislozierter Kalkaneustrümmerfraktur beidseits
(Pat. S.A.) 3D- Rekonstruktion postoperativ mit Darstellung einer guten
Fragmentadaptation
(Pat. F.A.) Spiral- CT- Verlaufskontrolle über 4 Monate in paralleler
multiplanarer Reformatierung der Kalkaneusfraktur rechts
(Pat. F.A.) Spiral- CT- Bilder in 3D- Rekonstruktion der Kalkaneusfraktur
rechts bei weitgehender Konsolidierung
Nachbearbeitung
parallele multiplanare Reformatierungen
3D- Rekonstruktion bei ausgeprägter Dislokation
Tab. 2 Einteilung der Kalkaneusfrakturen undTherapie
| 1a) extraartikuläre Frakturen ohne Dislokation | konservativ |
| 1b) extraartikuläre Frakturen mit Dislokation | operativ |
| 2a) intraartikuläre Frakturen ohne Dislokation | konservativ |
| 2b) intraartikuläre Frakturen mit Dislokation | operativ |
| 3a) Trümmerfrakturen ohne Dislokation | konservativ |
| 3b) Trümmerfrakturen mit Dislokation | operativ |
| 4 ) Tuber - Gelenkwinkel Veränderung >10° | operativ |
Tab. 3 Therapiekonzept bei Kalkaneusfrakturen
Behandlung |
Spezifik |
| Hochlagerung | Braun'sche Schiene
Kühlung 1-2 Wochen |
| Diagnostik | Rö 2 Ebenen + axial, Spiral-CT
parallele Reformatierung 3-D- Rekonstruktion |
| Operation | nach Diagnostik
abhängig vom Dislokationsgrad lt. Klassifikation |
| Ruhigstellung | US- Gehbügelapparat
ab 2. Woche Mobilisierung, Schule ab 3. Woche ! |
| Kontrolle
- Konsolidierung - Materialentfernung |
Rö, Spiral-CT
parallele Reformatierung evtl. 3-D- Rekonstruktion |
| Mobilisierung | schon im US- Gehbügelapparat
ab 3. Woche Silikongel-Einlagen für 1/2 Jahr |
Tab. 4 Darstellung des Beschwerdemusters der Nachuntersuchung
(n= 49 Frakturen)
| Beschwerden | n | % |
| Verdickung | 9 | 18,3 |
| Verplumpung | 6 | 12,2 |
| Belastungsschmerz | 6 | 12,2 |
| Bewegungseinschränkung | 4 | 8,1 |
Tab. 5 Wert der Spiral- CT bei Kalkaneusfrakturen
Primärdiagnostik :
- Fraktursicherung/ - ausschluß
- Spezifikation, Klassifikation
- Ausmaß der Dislokation
- Begleitverletzungen
- therapeutisches Vorgehen
- OP- Strategie
Kontrolluntersuchung :
- Ausschluß progredienter Dislokation
- Verlaufskontrolle Konsolidierung
- Materialentfernung
- Belastungszeitpunkt