| Laparaskopie bei gastrointestinaler Blutung |
| Eine gastrointestinale Blutung ist die häufigste Manifestation
eines Meckel'schen Divertikels.
Die 99mTc-Szintigraphie ist die Untersuchung der Wahl. Die Spezifität der Untersuchung beträgt 95% und die Sensitivität unter Pentagastrin und Cimetidine ebenfalls bis 95%. In der April '97 Ausgabe des Australian and New Zealand Journal of Surgery präsentieren Crosthwaite und Leather einen Fall eines 15jährigen Knaben mit gastointestinaler Blutung (Frischblut per anum) und Bauchschmerzen, der zu Hause kollabierte. Eine 99mTc-Szintigraphie war negativ. Gastroskopie, Kolonoskopie und Kolonkontrastuntersuchung waren ebenfalls negativ. Unter dringendem Verdacht auf Blutung bei Meckel'schem Divertikel wurde eine Laparaskopie vorgenommen. Laparaskopisch konnte tatsächlich ein Meckel'sches Divertikel gefunden und mittels Endo-GIA-Stapler reseziert werden. Die Autoren meinen, dass bei dringendem Verdacht auf ein Meckel'sches Divertikel bei negativer Szintigraphie eine laparaskopische Suche nach dem Diverttikel und allfällige Resektion anzuschliessen sei. Ref: Crosthwaite GL and Leather JM: Laparoscopy: The ultimate diagnostic tool for a bleeding Meckel's diverticulum, Aust NZ J Surg 676:223-224, 1997 |
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